Geldern, 10.08.2018, von Bianca Enge (Westnetz GmbH)

Westnetz und THW Geldern im Einsatz für einwandfreie Stromversorgung

Westnetz bietet THW Geldern die Möglichkeit Übungseinsätze zur temporären Stromerzeugung durchzuführen - Weiterbildung des THW Geldern im Bereich der Netzeinspeisung

hinten: Christian Cleve (Westnetz), Christian Laumann, Sven Pfalzgraf, Ingo Hollas, Daniel Jansen, Florian Platen, Werner Matheis (Westnetz) - vorne: Nils Laermann, Max Greven, Foto: Bianca Enge (Westnetz, Öffentlichkeitsarbeit)

An einem Samstag nahm das THW Geldern bei einer vom Verteilnetzbetreiber Westnetz geleiteten Übungsmaßnahme teil, bei der die unterbrechungsfreie Trennung einer Trafostation vom Stromnetz geprobt wurde.

Bei solch einem Vorgang wird mithilfe einer Netzersatzanlage (NEA) zunächst parallel ins Netz eingespeist. Dazu ist das NEA mit einer elektronischen Regelung ausgestattet, die dafür sorgt, dass das NEA seine Frequenz der Netzfrequenz (50 Hz) angleicht. Sobald das Aggregat synchron zur Netzfrequenz läuft, übernimmt es die Last vom Trafo, durch leichtes Erhöhen der eigenen Frequenz. Anschließend kann die Trafostation abgeschaltet und vom Netz genommen werden. Sobald der Trafo wieder in Betrieb genommen werden kann, wird zurück synchronisiert und die Last von der Netzersatzanlage wieder an den Trafo übergeben. Dieser Vorgang ist zum Beispiel erforderlich, wenn Änderungen an Trafostationen vorgenommen werden müssen, ohne den Strom für die Verbraucher abzuschalten.

„Für uns ist es wichtig, eine konstante Stromversorgung der Bürgerinnen und Bürger gewährleisten zu können. Deswegen sind wir allzeit bemüht, uns auch im Bereich der Netzeinspeisung stetig fortzubilden. Wir danken der Westnetz, dass sie uns hierbei tatkräftig unterstützt.“, so Christian Laumann, Gruppenführer der Fachgruppe Elektroversorgung im Ortsverband Geldern.

Kooperationen und Vernetzungen mit Akteuren im Bevölkerungsschutz sind in vielerlei Hinsicht sinnvoll, da alle Beteiligten von einer wirkungsvollen Absprache der Zuständigkeiten profitieren. Dies bestätigt auch Werner Mattheis, Leiter des Netzbetriebs Niederrhein, und erläutert: „Durch Übungen dieser Art und der guten Zusammenarbeit mit dem THW Geldern, können wir auch bei einer akut reparaturbedürftigen Trafostation eine einwandfreie Stromversorgung gewährleisten. Solche Übungen sind ein signifikanter Bestandteil unserer Arbeit, da so das Vorgehen für einen Ernstfall gefestigt werden kann.“

Über die Westnetz GmbH

Die Westnetz mit Sitz in Dortmund ist der Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas im Westen Deutschlands. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der innogy SE. Westnetz betreibt mit 5.100 Mitarbeitern eine Vielzahl von Netzen unterschiedlicher Eigentümer im Westen Deutschlands. Sie ist ein unabhängiger Verteilnetzbetreiber und stellt die Gas- und Stromnetze allen Marktteilnehmern diskriminierungsfrei zur Verfügung. Innerhalb der innogy SE  verantwortet Westnetz im regulierten Bereich Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb von 182.000 Kilometern Stromnetz und 24.000 Kilometern Gasnetz. Westnetz unterstützt die Energiewende in Deutschland mit zukunftsorientiertem Aus- und Umbau der Netze sowie zahlreichen Innovationsprojekten.

Text und Foto: Bianca Enge (Öffentlichkeitsarbeit, Westnetz GmbH)


  • hinten: Christian Cleve (Westnetz), Christian Laumann, Sven Pfalzgraf, Ingo Hollas, Daniel Jansen, Florian Platen, Werner Matheis (Westnetz) - vorne: Nils Laermann, Max Greven, Foto: Bianca Enge (Westnetz, Öffentlichkeitsarbeit)

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